FAQ – Die wichtigsten Fragen auf einen Blick

Was kostet eine private Krankenversicherung für Beamte?

Die Kosten für eine private Krankenversicherung für Beamte hängen von der Höhe des Versicherungsanteils ab, den der Beamte selbst noch abdecken muss. Durch die Beihilfe des Dienstherren wird bereits ein Großteil der Kosten übernommen. Je nach persönlichen Umständen, zum Beispiel ob der Beamte verheiratet ist oder nicht, variiert der zu zahlende Beitrag zwischen 30 % und 50 %.

 

Wann sollte eine private Krankenversicherung abgeschlossen werden?

In der Regel gilt: je früher, desto besser. Ein zeitiger Eintritt in die private Krankenversicherung kann sich finanziell lohnen. Für Beamte auf Widerruf gibt es sogar spezielle Tarife, die eine günstigere Alternative sind.

 

Warum sollten Beamte sich privat versichern?

Für Beamte lohnt sich eine private Krankenversicherung, weil sie dank der Beihilfe ihres Dienstherren nur einen geringen Anteil an der Versicherung selbst finanzieren müssen. Gleichzeitig profitieren sie aber von den qualitativ hochwertigen Leistungen und somit von einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

 

Bekommen Beamte eine Beihilfe zur privaten Krankenversicherung?

Ja, Beamte erhalten eine Beihilfe ihres Dienstherren zur privaten Krankenversicherung. Wie hoch diese Beihilfe ausfällt, hängt vom jeweiligen Dienstherren und den privaten Umständen des Beamten ab. So erhält ein verheirateter Beamter mit Kindern beispielsweise eine höhere Beihilfe als sein lediger Kollege. In der Regel liegt die Höhe der Beihilfe aber mindestens bei 50 %.

 

Was ist wichtig bei der privaten Krankenversicherung für Beamte?

Wichtig ist vor allem, dass auch Beamte immer zu 100 % vollständig versichert sein müssen. Je nach dem, wie hoch die Beihilfe ausfällt, muss dementsprechend ein passender Tarif abgeschlossen werden, der die restlichen Prozent abdeckt.

 

Worauf sollten Beamte bei der privaten Krankenversicherung achten?

Beamte sollten beim Abschluss einer privaten Krankenversicherung auf die angebotenen Leistungen achten und inwiefern diese von der Beihilfe des Dienstherren mitgetragen werden. Zumeist besteht die Möglichkeit bestimmte Leistungen aus dem Tarif zu streichen oder aber auf Wunsch dazu zu nehmen.

 

Sind Vorerkrankungen bei der privaten Krankenversicherung für Beamte ein Problem?

Vorerkrankungen sind in der Regel kein Problem. Wichtig ist allerdings, dass diese wahrheitsgemäß vor Abschluss der Versicherung angegeben werden. Für die Aufnahme in die private Krankenversicherung muss eine Gesundheitsprüfung durchlaufen werden, bei der Fragen über die Gesundheit beantwortet werden müssen.

 

Was kann zu einer Ablehnung einer privaten Krankenversicherung für Beamte führen?

Die Ablehnung einer Aufnahme in die private Krankenversicherung erfolgt, wenn beispielsweise die Fragen der Gesundheitsprüfung nicht wahrheitsgemäß beantwortet wurden. Zudem werden viele Versicherer skeptisch, wenn bereits mehrere Absagen anderer Versicherer vorliegen.

 

Können Beamte in eine private Krankenversicherung wechseln?

In der Regel ist die Entscheidung für die private oder die gesetzliche Krankenversicherung bindend. Unter bestimmten Voraussetzungen kann aber auch ein Wechsel erfolgen. Am besten sollte der Wechsel in die private Krankenversicherung direkt mit Eintritt in das Beamtentum erfolgen.

 

Wie viel kostet eine private Krankenversicherung für Ehepartner von Beamten?

Bei den Ehepartnern verhält es sich ähnlich wie bei den Beamten: Die Höhe der Kosten hängt davon ab, zu wie viel Prozent sich der Ehepartner noch selbst versichern muss. Dies hängt von der Höhe der Beihilfe ab. Oftmals erhalten Ehepartner eine Beihilfe zwischen 50 % und 70 %, sodass der eigene Anteil an der Versicherung lediglich zwischen 30 % und 50 % beträgt.

 

Wie viel kostet eine private Krankenversicherung für Beamte im Alter?

Im Alter kommt es vor, dass öfter ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden muss. Dafür, dass die Kosten nicht überhandnehmen, ist jedoch gesorgt. Zum einen steigt die Beihilfe von 50 % auf 70 %, sodass ehemalige Beamte ihren selbst zu versichernden Anteil auf 30 % senken können. Demnach müssen sie auch nur 30 % der Kosten übernehmen. Außerdem haben sie im Laufe ihres Lebens sogenannte „Altersrückstellungen“ angesammelt. Dabei handelt es sich um einen monatlichen Betrag, der für die Rente angespart und dann eingesetzt wird. Das entlastet ebenfalls den Geldbeutel.